News Dual Universe - selbst das Terraforming sieht man aus dem Weltall

Dual Universe

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Das Weltraum-Sandbox-MMO Dual Universe ist nach Jahren der Entwicklung endlich spielbar und beeindruckt mit gewaltiger Freiheit. Lest hier, was alles in dem großen Weltraum-MMO steckt und für wen es sich eignet.

Was ist Dual Universe?
Dual Universe ist ein Sandbox-MMO im Weltraum. Die Menschheit hat sich nach der Zerstörung der Erde im Universum verteilt und es gilt, alles neu aufzubauen.

Hinter dem Spiel steckt das französische Studio Novaquark, bei dem unter anderem frühere Mitarbeiter von Ubisoft und Sony arbeiten. Laut Firmenchef Jean-Christophe Baillie wurden erste Ideen für Dual Universe schon 2011 formuliert.

Mittlerweile ist das Spiel nach langer Entwicklung und einer Alpha-Testphase pünktlich zum Start der gamescom 2020 endlich in die Beta gestartet. Jeder, der ein Abo abschließt, kann jetzt spielen. Der Release des Spiels ist dann für 2021 geplant. Doch was ist so toll an Dual Universe und für wen lohnt sich die Beta?

Was macht Dual Universe besonders?​

Die beiden großen Aspekte von Dual Universe: Dual Universe hat zwei große Alleinstellungsmerkmale, welche das Spiel besonders machen. Zum einen will man, dass sich sämtliche Spieler auf einem großen Server tummeln, anstatt sich über zig separate Realms zu verteilen. Das „Massively“ in MMO steht hier also im Vordergrund und Tausende von Spielern sollen sich gemeinsam an die Gestaltung der Spielwelt machen.

Letzteres kann man wörtlich nehmen, denn in Dual Universe wird so ziemlich alles von Spielerhand gebaut und verwertet. Hier kommt die hierfür stark modifizierte Unity-Engine und Voxel-Technologie zum Einsatz.

Wer also mag, kann tiefe Minenschächte in das Gestein von Planeten graben. Wer das übertreibt, der hinterlässt durch diese Art von Raubbau tiefe Krater und Schluchten in der Planetenoberfläche, die man sogar vom Weltraum aus sehen kann!

Mit einem praktischen Editor können geschickte Spieler dann alles Mögliche selbst bauen, darunter:

  • Prächtige Gebäude auf Planeten, wie Wolkenkratzer oder Außenposten
  • Raumschiffe in allen denkbaren Formen
  • Riesige Raumstationen voller Schnickschnack
Später soll man seine besten Kreationen sogar an andere Spieler verkaufen können. Eine vorgegebene Story und PvE-Elemente wird Dual Universe hingegen nicht haben. Spieler schreiben ihre Geschichten selbst und sollen später sogar mit einem Missionssystem Quests für andere Spieler anbieten können, beispielsweise Eskort-Aufträge oder gezielte Angriffe auf eine bestimmte Person.

Raumschlachten – „Löcher in Schiffe ballern“​

So funktionieren die Raumkämpfe: Ein weiteres großes Feature sind kriegerische Konflikte. Denn obwohl ihr auch als friedlicher Forscher oder Baumeister eure Zeit verbringen könnt, gibt es in Dual Universe massig Potenzial für epische Raumschlachten. Wenn sich also mehrere Spieler um besonders lukrative Ressourcen streiten, kommt das ausgeklügelte Kampfsystem im Weltraum zum Einsatz.

Darin geht es laut den Entwicklern vor allem darum „Löcher in die Hüllen zu schießen“. Da Schiffe aber aus unterschiedlichen Materialen bestehen, muss man hier eine clevere Kombination aus den vier verfügbaren Waffengattungen einsetzen. Je nachdem, wie das Ziel gepanzert ist, müssen also Kanonen, Railguns, Raketen oder Laser her.

Ist die Hülle geknackt, kann man die internen Systeme an dieser Stelle angreifen und so den Antrieb oder den Hauptreaktor lahmlegen. Außerdem soll man die Schiffe über solche Löcher sogar entern können.

Anstatt also planlos draufloszuballern, muss man hier taktisch klug agieren und vorhersehen, an welchen Stellen die empfindlichen Systeme des Gegners liegen. Sonst ballert man womöglich zu lange auf Stellen des Gegners, an denen er trotz vieler Treffer kaum relevanten Schaden nimmt.

Ebenfalls cool: Große Schiffe und Stationen benötigen Crew, um alle Waffen sinnvoll einzusetzen. Ähnlich wie bei Warframe mit den Railjack-Großkampfschiffen braucht ihr also zuverlässige Mitspieler, wenn es ins Gefecht geht. Große Schiffe sollen hier bis zu 100 Spieler an Crew aufnehmen können.

Das steckt in der Beta​

Das ist die Spielwelt: Für die Beta von Dual Universe haben die Entwickler erstmal nur ein Sonnensystem mit 12 Planeten angeboten. Dort kann man sich aber nach Herzenslust austoben und sich verwirklichen.

Kämpfe werden erstmals aber nur im Weltraum stattfinden. Bodenkrieg ist aber für den Release geplant. Dann sind auch Invasionsszenarien denkbar, bei dem man erst die Hoheit im Weltraum erringt und dann den Kampf um Ressourcen und Gebäude am Boden weiterführt.

Wer übrigens Angst hat, das die vielen Möglichkeiten in Dual Universe überfordernd wirken: Die Entwickler haben einen ganzen Mond nur für Tutorial-Zwecke angelegt, auf dem ihr euch auch kreativ verwirklichen könnt.

Warum kostet die Beta Geld? Die Beta und die kommende Release-Version können nur mit Abo gespielt werden (Alpha-Backer bekommen aber zumindest kostenlosen Beta-Access). Das hat den Hintergrund, das sich die Entwickler nicht mit Trollen herumschlagen wollen, die nur zum Spaß ins Spiel gehen, alles kaputt machen und dann wieder gehen. Wenn Geld im Spiel ist, wird laut den Entwicklern diese Art von Spielern viel weniger auftauchen und Schaden anrichten.

Für wen ist Dual Universe interessant?​

Dual Universe richtet sich klar an Sandbox-Fans mit Vorliebe für Science-Fiction. Zwar gibt es mit Elite: Dangerous, Eve Online und dem kommenden Star Citizen schon gute Spiele in diesem Genre, doch die Freiheit, die Dual Universe verspricht, ist noch einen Zacken größer.

Denn wo kann man schon seine Raumschiffe komplett frei gestalten und sogar sichtbare Löcher in Planeten bohren? Wer also gerne sich komplett frei austoben will und die Abogebühren nicht scheut, der sollte sich die Beta zumindest mal ansehen und sich davon überzeugen, ob die große Weltraum-Sandbox Dual Universe nicht doch einen Besuch wert ist.


Quelle: Mein-MMO.de
 
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